Die richtige Gartengestaltung – Planen, Anlegen, Pflegen
Nach der Planungsphase folgt die Umsetzung des Entwurfes in die Realität. Bei der Ausführung kann es durch Bodenhindernisse (z.B. oberflächennaher Fels) zu Schwierigkeiten kommen, was dann unter Umständen eine erneute Planung notwendig macht; eine vorhergehende Baugrund- bzw. Bodenuntersuchung mittels Bohrstock verhindert solche unliebsamen Überraschungen. Im Rahmen der geplanten Bauarbeiten werden zu Beginn die dauerhaften Elemente im Garten angelegt oder der Platz dafür reserviert. Wichtig ist zunächst die Anlage von Wegen, Zufahrten und Treppen sowie die Fundamente für Sitzplätze, Gerätehaus, Pavillon oder Gartenkamin; Trockenmauern und Gartenteich können auch später noch an den freigehaltenen Stellen eingerichtet werden. Als natürliches und pflegeleichtes Baumaterial für Gartenwege empfiehlt sich ein Belag aus Kies, Treppenstufen können aus imprägnierten Rundhölzern relativ einfach selbst hergestellt werden. Die Bauausführung der Wege und Fundamente sollte sehr sorgfältig geschehen, da diese Arbeiten im Nachhinein nur mit großem Aufwand rückgängig gemacht oder verändert werden können. Nach diesen Grundarbeiten kann die eigentliche Gartenarbeit mit dem Pflanzen der entsprechend ihrer Eigenschaften ausgewählten Gewächse erfolgen. Wenn der Garten umzäunt wird, sollte man darauf achten, dass die Zaunelemente mit der Gartenanlage und dem Stil des Hauses harmonieren.
Selbst ein fertig angelegter Garten bringt Arbeit, denn zu einer richtigen Erhaltung bedarf er ständiger Pflege (u.a. Rasen mähen, Hecken schneiden, Bewässern, Neupflanzungen). Durch das Einbringen verschiedener architektonischer Elemente wie berankte Rundbögen oder eine Pergola lässt sich das Aussehen nachträglich noch verändern; auch ein phantasievoller Heckenschnitt (v.a. bei Buchsbaum) trägt zu einer neuen Ansicht bei – der Garten ist jedes Jahr wieder eine Herausforderung.